Calendula officinalis

Die Ringelblume wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung
Die Ringelblume zählt zur Familie der Korbblütler und ist ursprünglich in Südeuropa heimisch. Sie wächst aber auch als Zier- und Heilpflanze in heimischen Gärten.
Die Ringelblume ist ein- bis zweijährig und erreicht eine Höhe von bis zu 50 cm. Der Stengel ist hellgrün, die Blätter spatelförmig und auf den Flächen weich behaart. Die Blüten der Ringelblume, die von Juni bis Oktober erblüht, sind 2 bis 5 cm breit und haben lange gelb-orange Blütenblätter. Aus den Blüten entwickeln sich die braunen, krallenartigen Samen.
Medizinische Anwendung
Die Ringelblume hat eine entzündungshemmende Wirkung und fördert die Wundheilung. So kommen Ringelblumenblüten bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut zur inneren lokalen Anwendung zum Einsatz. Die äußere Anwendung erfolgt bei Wunden.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur Herstellung einer Lösung kommen 1-2 g Droge auf 150 ml (ca 1 Tasse) Wasser, oder auch 2-4 ml Tinktur auf 250-500 ml Wasser. Für die Zubereitung einer Salbe gibt man 2-5 g Droge zu 100 g Salbe.
