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DGE erhöht Referenzwert für Vitamin D deutlich

25. 01. 2012, Redaktion

Mit einer guten Vitamin-D-Versorgung kann das Risiko für Knochenbrüche, Gleichgewichtsbeschwerden oder sogar einen vorzeitigen Tod verringert werden. Das hat jetzt eine Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) anhand der aktuellen Wissenschaftslage bestätigt. Als Konsequenz erhöhte die DGE den Referenzwert für die Vitamin-D-Zufuhr auf 20 Mikrogramm pro Tag.

Rund 60 Prozent der Bevölkerung sind nach internationalen Kriterien nur unzureichend mit Vitamin D versorgt. Die Ursache liegt in der geringen körpereigenen Produktion des Vitamins. Die Zufuhr anhand von Lebensmitteln ist gering. Lediglich 2 bis 4 Mikrogramm täglich nehmen Jugendliche und Erwachsene mit ihrer Ernährung auf. Die Differenz zu den empfohlenen 20 Mikrogramm ist groß – und muss unbedingt ausgeglichen werden. Denn Vitamin D fördert die Mineralisierung und Härtung der Knochen und ist unter anderem an der Infektabwehr beteiligt.

Vitamin-D-Mangel ausgleichen
Über natürliches Sonnenlicht auf der Haut (UVB-Licht) bildet der menschliche Körper selbst Vitamin D. Um eine ausreichende, sichere Zufuhr zu gewährleisten, sollte ein entsprechendes Vitamin-D-Präparat eingenommen werden. Diese Variante empfiehlt der DGE insbesondere den Über-65-Jährigen, denn mit zunehmendem Alter sinkt die Vitamin-D-Syntheseleistung zunehmend.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Österreichische Gesellschaft für Ernährung, u. a. : Vitamin D, in: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 4. korrigierter Nachdruck, Bonn 2012, S. 79 – 96

Foto: ®Yuri Arcurs / fotolia.com

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