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Experte unterstreicht: Cranberrys wirken antibakteriell

22. 07. 2011, Redaktion

Prof. Jürgen Reichling (Universität Heidelberg): Zahlreiche pharmakologische und klinische Studien rechtfertigen die unterstützende Anwendung von Cranberryprodukten bei Infekten der Blase und unteren Harnwege.

Laut Reichling haben sich pflanzliche Urologika zur Behandlung von banalen Blasen- und Harnwegsinfekten generell bewährt. Dazu zählen pflanzliche Zubereitungen, die eine gesteigerte Harnausscheidung auslösen (pflanzliche Aquaretika) und pflanzliche Harnwegsdesinfizienzien, die eine antibakterielle und antientzündliche Wirkung haben. “Die in den Früchten der Cranberry enthaltenen Polyphenole wirken antimikrobiell und verhindern die Anheftung von E. coli und anderen uropathogenen Bakterien ans Urothel”, so Prof. Reichling.

Erhältlich sind Cranberry-Zubereitungen als Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Cystorenal Cranberry plus, Trinkgranulat/Kapseln, ÖKO-TEST-Bewertung “gut”, mit 36 mg PACs/Tag oder Kani Kapseln, rezeptfrei in Apotheken), nicht aber als Fertigarzneimittel.

Quelle: aerztezeitung.de

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