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Granatapfelextrakt hemmt Entzündungen

31. 07. 2008, Redaktion

Gleich mehrfach konnte in neuen Studien bestätigt werden, dass Granatapfel gegen chronische Entzündungen helfen kann. Forscher haben festgestellt, dass durch den Konsum von Granatapfel-Extrakt Ausbruch und Schwere einer Arthritis verzögert und auch reduziert werden kann. Die Studien stehen im Einklang mit vorherigen wissenschaftlichen Untersuchen, in denen gezeigt wurde, dass Granatapfel-Extrakte Enzyme blockieren kann, die zur Knorpel-Degradierung bei Osteoarthritis beitragen.

“Die Ergebnisse der Studien liefern zusammen starke und zwingende Beweise für die Verhinderung der rheumatischen Arthritis und Osteoarthritis, die eine weitere klinische Prüfung des Granatapfelextraktes für notwendig erachten” schrieb der leitende Autor Meenakshi Shukla von der Case Western Reserve University Cleveland (Nutrition, July 1, 2008; 24(7-8): 733-43). Der Granatapfel wird aufgrund seiner Vielzahl von speziellen sekundären Pflanzenstoffen mit einer verbesserten Herzgesundheit, Linderung von Wechseljahresbeschwerden und Immunstärkung in Verbindung gebracht. Diverse Untersuchungen zeigen, dass die Frucht auch gegen Prostatakrebskrebs und langsam fortschreitenden Knorpel-Verlust bei Arthritis schützt. Dabei sind besonders die Ellagitannin-Komponenten wie Punicalagine und die Gallussäure wichtig, die für ungefähr die Hälfte der antioxidativen Eigenschaft der Frucht verantwortlich sind.

Bioaktiver Ferment-Granatapfel-Extrakt erforderlich
Beim täglichen Verzehr von Granatapfel oder -saft kann sein hoher Gehalt an Zucker und Säure unter Umständen problematisch werden, vor allem bei Diabetikern und bei Menschen, deren Zahnschmelz empfindlich auf die Säure reagiert. Eine sinnvolle Alternative sind standardisierte Trocken-Extrakte in Kapseln, bei denen durch schonende Fermentierungsverfahren die antioxidativen Vitalstoffe des Granatapfels erhalten bleiben (zum Beispiel Crosmin ® Granatapfel mit Lycopin, Apotheke). Diese können für Patienten mit chronischen Entzündungen eine hilfreiche Ergänzung zu ihrer bestehenden Therapie sein, mit dem Ziel, weniger gut verträgliche Behandlungen zu reduzieren oder vollständig auszuschleichen.

Quelle: Veröffentlichung von Ernährungsmedizinerin Dr. med. Stephanie Grabhorn (Veröffentlichung in HP Naturheilkunde 07/2008), red.-mod.

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