Springen Sie zum Inhalt
  • Startseite
  • Wir über uns
  • Gesundheitsthemen
  • Heilpflanzen
    • Aloe Vera
    • Artischocke
    • Baldrian
    • Bockshornsamen
    • Cranberry
    • Efeu
    • Flohsamen
    • Granatapfel
    • Hagebutte
    • Holunder
    • Ingwer
    • Kamille
    • Kürbis
    • Lavendel
    • Passionsblume
    • Ringelblume
    • Süßholz
    • Teufelskralle
  • Vitalstoffe
    • Arginin
    • Biotin
    • Omega-3-Fettsäuren
    • Vitamin-C
    • Zink
  • Tipps und Infos
  • Kontakt
  • Links

IQWiG: Keine eindeutigen Nutzenbelege für Ginkgo biloba

03. 04. 2008, Redaktion

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seinen Vorbericht zur Nutzenbewertung von ginkgohaltigen Präparaten bei Patienten mit Alzheimer Demenz, auch im Vergleich mit anderen Therapieoptionen, veröffentlicht: Ob Patienten mit Alzheimer-Demenz von Medikamenten profitieren, die Ginkgo-biloba-Extrakt enthalten, bleibt eine ungeklärte Frage.

Derzeit verfügbare Studien liefern widersprüchliche Ergebnisse, so die vorläufige Schlussfolgerung des IQWiG. Weitere Studien seien notwendig. Diese sollten möglichst auf einzelne Subgruppen von Patienten ausgerichtet sein. Nur so ließe sich herausfinden, ob beispielsweise Patienten in einem bestimmten Alter oder mit einer bestimmten begleitenden Symptomatik von Ginkgo biloba profitieren könnten.

Vorliegende Studien liefern zwar Hinweise, dass Demenzpatienten, die mindestens 16 Wochen mit ginkgohaltigen Präparaten behandelt wurden, die Aktivitäten des täglichen Lebens etwas besser bewältigen können und seltener unter einer begleitenden Depression leiden als Patienten, die ein Placebo erhielten. Allerdings sind die Studienergebnisse sehr unterschiedlich, zum Teil sogar gegenläufig. Sie sind deshalb auch nicht hinreichend sicher interpretierbar und lassen keine generellen Aussagen zum Nutzen von Ginkgo biloba zu. Das betrifft insbesondere die Größe der möglichen Effekte des Wirkstoffs. Auch zu anderen, für Patienten oder Angehörige bedeutsamen Therapiezielen wie etwa Lebensqualität, unerwünschten Nebenwirkungen oder Betreuungsaufwand finden sich in den Studien keine Hinweise auf eine positive oder negative Beeinflussung durch Ginkgo biloba im Vergleich zu Placebo, so das Fazit des IQWiG. Weitere Studien, die speziell auf einzelne Subgruppen von Patienten mit einer Alzheimer Demenz ausgerichtet werden, sind nötig, um subgruppenspezifische Aussagen zu ermöglichen. Nur so ließe sich herausfinden, ob beispielsweise Patienten in einem bestimmten Alter oder mit einer bestimmten begleitenden Symptomatik von Ginkgo biloba profitieren könnten.

Quelle Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Ginkgohaltige Präparate bei Alzheimer Demenz. Vorbericht A05-19B . Köln: IQWiG; 2008, red.-mod.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Ähnliche Themen:
  • Folsäure und B-Vitamine: Unterversorgung führt zu Depression und Gedächtnisschwund
  • Neue Studie bestätigt: B-Vitamine halten das Gedächtnis fit
  • Demenz: Frühe Diagnose verbessert Lebensqualität
  • Senken Walnüsse das Alzheimer-Risiko?
  • Traubenkernextrakt senkt Alzheimerrisiko
  • B-Vitamine bremsen den Hirnschwund im Alter
Suche


  
Impressum