
Harte Schale, gesunder Kern: Walnüsse haben eine Schutzwirkung
Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Forscher-Team der Universität Scranton, Pennsylvania (USA). Unter der Leitung von Dr. Abha Chauhan führten die Wissenschaftler eine Studie zur Schutzwirkung von Walnüssen durch. In der Fachzeitschrift “Neurochemical Research” wurden unlängst die Ergebnisse vorgestellt.
Demnach haben Walnüsse tatsächlich protektive Eigenschaften. Ein aus ihnen gewonnener Extrakt schützt menschliche Nervenzellen vor schädlichen Eiweiß-Ablagerungen (die Amyloid-Plaques). Einzelne Bestandteile dieser Plaques verursachen durch die Produktion von freien Sauerstoffradikalen oxidativen Stress.
Laut Dr. Abha Chauhan stellen gerade oxidativer Stress und Entzündungen bedeutende Merkmale in der Entwicklung von Alzheimer dar. Die antioxidativen Eigenschaften der Walnuss und ihrer pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren können das Alzheimer-Risiko senken. Sie wirken anti-entzündlich und schützen die Nervenzellen vor Beschädigungen durch Sauerstoffradikale.
Quellen: CO`MED, doi: DOI 10.1007/s11064-011-0533-z
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