Neuer Wirkstoff mildert Folgen der Chemotherapie bei Krebserkrankung: Regeneration selbst bei extremer Abwehrschwäche.
Bei schweren Erkrankungen, vor allem Krebs, muss die Thymusdrüse, die unsere Körperabwehr steuert, Schwerstarbeit leisten. Die Folge: Immunstörungen und -schwäche. Ist dann auch noch eine Chemotherapie nötig, kommt es zu einem fast völligen Erliegen der körpereigenen Abwehrkräfte. Der Organismus ist Krankheitserregern hilflos ausgeliefert. Folgeerkrankungen sind in einem solchen Fall fast die Regel. Eine weitere Risikogruppe sind ältere, infektgeschädigte und chronisch kranke Patienten. Jetzt gibt es mit einem neuen Peptid-Komplex ein nebenwirkungsfreies und gut verträgliches Mittel, das die Thymusdrüse gezielt in ihrer Funktion stärkt und dadurch nachweislich zu einer massiven Regeneration des extrem geschwächten Immunsystems führt. Außerdem werden die unangenehmen Nebenwirkungen einer Chemotherapie deutlich gemildert. Die damit bisher erzielten Ergebnisse überraschten sogar Experten, die in dem neuen Wirkstoff einen Durchbruch in der Stimulation der Immunfunktion (Immunmodulation) sehen.
Revitalisierung des Immunsystems durch naturidentische Thymuspeptide
Schwerpunkt des Wirkstoffes bildet ein patentierter Peptid-Komplex aus einem naturidentisch, vollsynthetisch hergestellten Thymusextrakt, der aus pflanzlichen Aminosäuren gewonnen wird. Er enthält die gesamte niedermolekulare synthetische Thymuspeptid-Bibliothek, vornehmlich jedoch kurzkettige Tetrapeptide. Diese Peptide sind in der Lage, selbst ein massiv geschwächtes Immunsystem zu einer verstärkten Produktion von Abwehrzellen (T-Lymphozyten, Helferzellen und Natural Killerzellen) zu stimulieren. Dadurch gelingt es, die geschwächten Abwehrkräfte in kürzester Zeit zu revitalisieren.
Beobachtungsstudie bringt überzeugende Ergebnisse
Derzeit läuft in Deutschland mit dem neuen Wirkstoff seit 15 Monaten eine umfangreiche Beobachtungsstudie unter Leitung eines auf immunbiologische Krebsnachbehandlung und Immundiagnostik sowie komplementäre Onkologie spezialisierten Arztes. Obwohl die derzeit laufende deutsche Studie noch nicht abgeschlossen ist, brachten bereits die zur Halbzeit vorliegenden Zwischenwerte Ergebnisse, die selbst die Experten überraschten.
Patienten mit schwersten Erkrankungen wird geholfen
Für die Beobachtungsstudie wurden Patienten mit folgenden schweren Erkrankungen ausgewählt: Muskellähmung (ALS = Bulbäre Amyotropische Lateralsklerose), Muskelschwund (Facio-skapuläre humorale Muskeldystrophie), chronisch wiederkehrende Infektanfälligkeit bei chronisch wiederkehrender Virusbelastung, Mammakarzinom, Prostatakarzinom. Allen Studienteilnehmern wurde jeweils ein mal täglich eine halbe Stunde vor dem Frühstück eine Kapsel mit der Wirkstoffmenge von 10 mg Thymrevit verabreicht. Bei allen Patienten kam es zur Überraschung der Mediziner nach 14tägiger Einnahme der Kapsel zu einer deutlichen Immunantwort: Rückgang der krankmachenden Faktoren und damit Verbesserung der Krankheitssymptome sowie Regeneration der Immunabwehr durch Neubildung von Abwehrzellen. Bei dem Patienten mit ALS wurde das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt und bei denen mit chronisch wiederkehrender Infektanfälligkeit konnte sogar Infektfreiheit erreicht werden. Alle Studienteilnehmer vertrugen die Thymuskapseln gut. Es traten keine Nebenwirkungen wie Allergien oder Magen-/Darmprobleme auf.
Nebenwirkungen der Chemotherapie können deutlich gemildert werden
Bei Krebspatienten, die mit Chemotherapie behandelt werden, bewirkt die Einnahme des Peptid-Komplexes eine Abmilderung der Nebenwirkungen. Das führt zu einer besseren Verträglichkeit der Chemotherapie, einer Steigerung der Belastbarkeit und zu weniger Appetitmangel. Auch auf die männliche Potenz haben die Thymuspeptide einen positiven Einfluss: Zwei der männlichen Teilnehmer der Studie litten aufgrund der Chemotherapie unter Erektionsproblemen. Nach dreiwöchiger Einnahme des Thymuspräparates traten diese nicht mehr auf. Bei zwei weiteren männlichen Studienteilnehmern, die wegen Potenzstörungen regelmäßig ein chemisches Potenzmittel einnahmen, verlängerte sich durch die Thymuskapseln die Wirkung des Potenzmittels von üblichen zwei bis drei Tagen auf bis zu zwei Wochen.
Neuer Wirkstoff auch zur gezielten Vorsorgetherapie geeignet
Nicht nur zum Wiederaufbau eines stark geschädigten Immunsystems, auch zur gezielten Vorsorge zur Vermeidung einer Immunschwäche ist der neue Thymus-Wirkstoff geeignet. Nach einem Krankenhausaufenthalt oder nach einer Virusinfektion, wie sie besonders in der kalten Jahreszeit durch eine Grippe oder einen grippalen Infekt auftreten kann, ist eine begleitende Behandlung mit einer Kapsel täglich ratsam. Die Einnahme sollte mindestens vier Wochen erfolgen. Dadurch wird das geschwächte Immunsystem revitalisiert und weiteren Infekten vorgebeugt. Ältere, mehrfach infektgeschädigte oder chronisch kranke Menschen sollten, insbesondere zum Jahreszeitenwechsel im Frühjahr und Herbst, 30 Tage lang eine Kapsel täglich einnehmen. Auf therapeutische Anweisung und unter therapeutischer Kontrolle der Immunfunktionen (Immunstatus) kann die Einnahme auch drei Monate oder länger erfolgen.
