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Der Granatapfel

Der Granatapfel gehört zu den Weiderichgewächsen (Lythraceae) und stammt ursprünglich aus Mittelasien. Heute wird er unter anderem im Mittelmeerraum angebaut. Die Früchte werden in der Zeit von September bis Dezember geerntet.

Multitalent Granatapfel: Stärkt die Abwehrkräfte
© pnhk

Der Granatapfel in der Geschichte
Der Granatapfel hat eine Jahrtausendalte Tradition. Schon bei den Ägyptern wurde die Frucht als Grabbeigabe verwendet. In der griechischen Mythologie wird die Göttin Aphrodite meist mit einem Granatapfel in der Hand abgebildet. Die Frucht wird mehrfach im Alten Testament der Bibel erwähnt. Der Granatapfel soll 613 Kerne haben, genauso viel wie das Alte Testament Gesetze enthält.

Die im 10. Jahrhundert gegründete Stadt Granada erhielt von dem Granatapfel ihren Namen. Bald darauf wurde der Baum auch in Deutschland eingeführt. In der mittelalterlichen Volksheilkunde wurde der Granatapfel in erster Linie als Mittel gegen Wurmbefall eingesetzt.

 Der Granatapfel in der Anwendung
Granatäpfel enthalten viel Kalium, Kalzium, Eisen, Polyphenole und Vitamin C und B-Vitamine. Der größte gesundheitsfördernde Effekt geht jedoch von den Schutzstoffen (Antioxidantien) wie z.B. dem Epigallocatechingallat (EGCG) aus, welche die Frucht reichhaltig enthält.  

Der Granatapfel ist heute in den Fokus der modernen Wissenschaft gerückt und Mittelpunkt vieler aktueller Studien. Dabei zeigte sich, dass der Granatapfel ein wahres Multitalent ist und unsere Gesundheit in vielen Situationen stärkt. Die enthaltenen Vital- und Schutzstoffe sind besonders wichtig:

Ø    zur Stärkung der Abwehrkräfte und der Vitalität

Ø    zur Unterstützung der Prostatagesundheit

Ø    bei Belastung der Haut durch UV-Strahlung

Ø    zum Schutz vor "oxidativem Stress" durch Auto- und Industrieabgase, Ozon

Ø    bei den negativen Folgen des Rauchens

Ø    bei extremer körperlicher Arbeit, bei Leistungssportlern

Ø    zum Wohlbefinden während der Wechseljahre

Ø    als unterstützende Therapie beim metabolischen Syndrom

 Die zahlreichen Effekte werden vor allem den ausgeprägten antioxidativen Wirkungen des Granatapfels zugeschrieben.

Die Darreichnungsformen
Es gibt unterschiedliche Wege, in den Genuss der Granatapfel-Schutzstoffe zu kommen:

Die Frucht: Schneiden Sie die Frucht in der Mitte auf (Vorsicht, die Flecken lassen sich aus der Kleidung nicht mehr entfernen) und löffeln die Kerne aus. Verwenden Sie am besten Bio-Qualität.  

Granatapfelsaft: Es gibt unterschiedliche Zubereitungsarten des Saftes: Vom Elixier bis zum Muttersaft und auch unterschiedliche Geschmacksnoten. Fragen Sie in Ihrem Reformhaus oder Ihrer Apotheke nach geeigneten Säften.

Granatapfel-Kapseln: Geschmacksneutral und unkompliziert sind die Kapseln als Darreichungsform. So können Sie auch unterwegs problemlos die Granatapfel-Schutzstoffe einnehmen.

 

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