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Biotin

Frühjahrskur für Ihre Schönheit

Haare

Gepflegte Haut, Haare und Nägel - Dafür sorgt das als Biotin bekannte Vitamin H

Gepflegte Haut, Haare und Nägel sind unsere Visitenkarte. Stimmt damit etwas nicht, sieht man uns das auf den ersten Blick an. Oft ist der Grund für brüchige Nägel, splissiges Haar und unreine Haut ein Mangel an Biotin – auch Vitamin H oder Schönheitsvitamin genannt.

Schönheit kommt von innen
Ursachen für einen Biotin-Mangel können neben einer unausgewogenen Ernährungsweise und Diäten, Stress, hoher Alkohol- und Nikotinkonsum, anhaltender Durchfall oder die Einnahme von Antibiotika sein.

Viele Menschen wie Schwangere, Stillende, Ältere und Sportler haben zudem einen erhöhten Bedarf an Biotin. Mit hoch dosierten Biotin-Tabletten wird die Keratinstruktur der Haut, Haare und Nägel deutlich und nachhaltig verbessert.
Der sichtbare Erfolg benötigt jedoch etwas Zeit: Da Haare und Nägel bekanntlich nur langsam wachsen, macht sich die Wirkung einer erhöhten Biotin-Zufuhr erst nach etwa zwei bis drei Monaten bemerkbar. Ihre Geduld wird dann aber auch belohnt – in Form von festen Nägeln, schöner Haut und gesundem, glänzendem Haar.

Was tun bei Haarausfall?
Selbst Haarausfall kann auf einen Mangel an Biotin zurückzuführen sein, denn es verbessert nicht nur Haarqualität und Widerstandsfähigkeit, sondern fördert durch gezielte Stoffwechselaktivierung auch das Haarwachstum und die Elastizität. Die Haarwurzeln werden wieder besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt.

Unser Rat
Im Frühjahr ist eine Kur mit Vitamin H sinnvoll. Vertrauen Sie Qualitätsprodukten aus der Apotheke (z.B. dem preisgünstigen “Biotin Impuls 5 mg”, rezeptfrei, Apotheke). Hochwertiges Biotin sollten Sie regelmäßig über mindestens acht Wochen einmal täglich einnehmen, noch besser ist zweimal im Jahr eine kurmäßige Einnahme von mindestens drei Monaten. Aufgrund der sehr guten Verträglichkeit ist es für eine Langzeitanwendung gut geeignet.

1. Grundlagen
Chemische Merkmale von Biotin
Die biochemisch aktive Molekülstruktur von Biotin ist wasserlöslich, weitgehend wärmestabil, jedoch UV-Licht-empfindlich. Ein alkalisches oder saures Zellmilieu (Übersäuerung) wirkt auf Biotin stark inaktivierend und zerstörend. Auch andere zelluläre Oxidationsprozesse wie freie Radikalmoleküle, haben grundsätzlich eine destruktive Auswirkung auf dieses Vitamin.

Stoffwechselfunktionen
Biotin ist ein lebenswichtiges Co- und Schlüsselenzym für eine Vielzahl von zellkatalytischen Prozessen (z.B. Karboxylierungsreaktionen). Es wird vom Organismus vorwiegend an Protein gebunden aufgenommen, kann aber auch in freier Form verstoffwechselt werden. Es wird im Magen-Darmtrakt zu Biozytin umgesetzt und mit Hilfe der Biotinidase zu Biotin und Lypsin hydroxyliert und erst in dieser Endstufe resorbiert. Der eigentliche Resorptionsmechanismus findet überwiegend im proximalen Dünndarm statt. Im Blutplasma ist Biotin zu 80% an Enzymproteine gebunden und in dieser Form aktiv. Es ist in beinahe allen Gewebeanteilen vorhanden und wird unter physiologisch intakten Bedingungen in folgenden Organen gespeichert:

  • Leber
  • Lunge
  • Nieren
  • Skelettmuskulatur
  • Nebennieren
  • Gehirn
  • Pankreas

Gegenwärtig leiden zunehmend mehr Menschen an einer ernährungsbedingten Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts und damit an einer Übersäuerung des Körpers. Ein zusätzlicher Belastungsfaktor ist der so genannte oxidative Stress, der sich ebenfalls durch Ernährungsfehler oder durch bereits vorhandene Grunderkrankungen wie Diabetes, Hyperlipidämie oder Adipositas entwickelt. Vor diesem Hintergrund betrachtet, kann in vielen Fällen von einem latenten Mangel bzw. einer stoffwechselbedingten Unterversorgung mit Biotin ausgegangen werden.

Hauptfunktionen von Biotin

  • Aktivierung der Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechselprozesse
  • Co-enzymatische Funktionen bei den Umwandlungsabläufen von Nahrungsenergie in die Körperenergie (Zellaktivator)
  • lebenswichtiges Vitamin für die Zellsynthese des Körperwachstums und der Fortpflanzung
  • Entwicklungs- und Aufbaunährstoff des Hautgewebes und der Hautschutzzellen, der Finger- und Fußnägel
  • fördert und verbessert den Haarwuchs und die Qualität der gesamten Haarstruktur

2. Biotinmangel
Mögliche Ursachen für Mangelsymptome

  • Unterversorgung, Ernährungsfehler
  • oxidativer Stress, insb. bei Diabetes, Hyperlipidämie oder Adipositas
  • Übersäuerung des Organismus
  • Resorptionsstörungen der Dünndarmschleimhaut
  • gastrointestinale Erkrankungen (z.B. Gastritis, Ulcus, Morbus Crohn)
  • chronische Leberleiden
  • Alkoholmissbrauch
  • Abführmittel
  • Antibiotika-Therapien

Hühnereiweiß enthält das biotinschädigende Antivitamin “Avidin”. Diese Substanz bildet mit Biotin einen biochemischen Komplex, der von den körpereigenen, proteolytischen Enzymen nicht getrennt werden kann. Durch diese nicht lösbare Verbindung wird die natürliche Biotin-Resorption in den Zellen verhindert. Bei der Aufnahme von größeren Mengen Hühnereiweiß sollte dieser Faktor unbedingt Beachtung finden.

Biotinmangel durch Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts
Ein zu geringer Biotinspiegel entsteht sehr häufig durch “Freie Radikale” und besonders durch einen insgesamt übersäuerten Organismus. Ein saures Zellmilieu wirkt grundsätzlich zerstörend auf das Vitamin Biotin. Die Übersäuerung des Körpers gilt daher als ein Schwerpunktfaktor für einen Biotin-Mangel.

Das Gleichgewicht von Säuren und Basen im menschlichen Organismus ist die Voraussetzung für einen intakten Zellstoffwechsel. Eine Störung oder einseitige Verlagerung in den Säurebereich (pH-Wert unter 7,35) stört viele Zellvorgänge. Auch alle biotinabhängigen Abläufe leiden darunter und es kommt zu den bereits geschilderten Biotin-Mangel- bzw. Folgebeschwerden. Wer schließt diagnostisch auf Grund so unterschiedlicher Symptome, wie sie durch einen Biotinmangel entstehen können, unmittelbar auf eine Übersäuerung als Verursacher?

Die gegenwärtige Lebensweise führt jedoch immer öfter zu einer Säurezunahme des Körpers. Vor allem eine Ernährungsform, bei der es zu einer Aufnahme von viel tierischem Eiweiß in Form von Fleisch und Fisch oder stark zuckerhaltigen Nahrungsmitteln kommt, verursacht schnell eine Überforderung der natürlichen Säure-Basen-Regulierung und damit eine zu starke Säurebildung im Körper. Da das ausgewogene Verhältnis von Säuren und Basen eine wichtige Voraussetzung für einen intakten und störungsfreien Zellstoffwechsel ist, sollte der Ernährungsaspekt eine besondere Beachtung finden.

Werden dem Körper über die Nahrung zu viele „Säureverursacher“ zugeführt, entnimmt er die zum basischen Ausgleich notwendigen orthomolekularen Substanzen zunehmend häufiger den Gewebeanteilen. Diese im Organismus angelegten Nährstoffdepots werden dadurch in kurzer Zeit verbraucht, und es kann bereits kurzfristig zu einem Nährstoffmangel des Körpers kommen, der wichtige enzymatisch-katalytische Prozesse behindert und die Organsysteme insgesamt schwächt.

So kann eine Übersäuerung des Körpermilieus neben den rein säurebedingten, primären Beschwerden auch zu den vielfältigsten Symptombildern (Beschwerdebildern) führen und von den eigentlichen Ursachen ablenken. Eine Unterversorgung mit Biotin steht deshalb auch häufig im Zusammenhang mit einer Übersäuerung des Körpers. Je länger der Übersäuerungszustand und die damit in Verbindung stehenden Beschwerden bestehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Erkrankungsbilder chronifizieren.

Biotin in Nahrungsmitteln
Biotin ist in den meisten Lebensmitteln nur in sehr geringen Konzentrationen enthalten. Die täglichen Nahrungsmittel enthalten längst nicht mehr genügend Nährstoffe. Immer mehr Obst- und Gemüsearten werden wegen der oft sehr weiten Transportwege absichtlich zu früh geerntet. Ihre Nährstoffaufnahme aus dem Boden oder der Mutterpflanze ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und entsprechend gering. Der eingeplante, transportbedingte und künstliche Nachreifeprozess dient einzig dem reifen Aussehen der Produkte.

Um permanent ausreichend mit Biotin versorgt zu sein, müssten teilweise paradox große Mengen von bestimmten Nahrungsmitteln aufgenommen werden (z.B. Rinder- u. Schweineleber, Schweinefleisch, Kuhmilch oder täglich mehrere Kilogramm Walnüsse). Aus diesem Grunde ist eine sichere und dauerhaft ausreichende Versorgung mit Biotin allein durch die Ernährung nur schwierig zu erreichen.

Ausgeglichene Nahrungsaufnahme und die Prophylaxe mit hochdosiertem Biotin
Um die ernährungsbedingten Unsicherheitsfaktoren weitgehend auszuschalten, ist die regelmäßige Substitution von hochdosiertem Biotin (z.B. BIOTIN Impuls ® 5 mg, BiotinHforte) sehr zu empfehlen. Zusätzlich sollte bei der Ernährung unbedingt zwischen säurebildenden und sauren Nahrungsmitteln unterschieden werden. Säurebildende Lebensmittel enthalten keine eigenen Säureanteile, produzieren jedoch stoffwechselbedingte Säuren im Körper. Saure Nahrung dagegen enthält eigene Säureanteile, die körpereigene Säureprozesse stark beeinflussen können.

Beide Nahrungsgruppen sollten in einem ausgewogenen Verhältnis aufgenommen und bei Bedarf gezielt verringert werden. Zwar stehen für den basischen Ausgleich verschiedene Präparate zur Verfügung, wirkungsvoller und nachhaltiger ist aber eine ernährungsregulierte Säureaufnahme. Nur dieser natürliche Ausgleich des Säure-Basen-Gleichgewichts ermöglicht eine ausreichende und optimale Resorption und Verwertung von Biotin.

3. Anwendung bei Hautproblemen
Die Haut als Reaktionssystem des Körpers
Der Zustand der Haut ist ein elementares Ausdrucksmittel für den Gesamtzustand des Körpers. Unter allen menschlichen Organen stellt die Haut eines der sensibelsten und gleichzeitig wichtigsten Funktions- und Reaktionssysteme dar. Ein Biotinmangel kann bereits kurzfristig zu einer Veränderung und Schwächung des Hautgewebes führen. Viele Erkrankungen und Formen der nässenden reizaktiven und entzündlichen Hautaffektionen entstehen auf dieser Grundlage. Ein rechtzeitig verbessertes Biotinangebot kann die Haut bei ihren natürlichen Funktionen entsprechend unterstützen.

Für das Körpergesamtsystem gewährleistet die Haut einen wichtigen biochemischen Entgiftungsmechanismus. Sie produziert Enzyme (Cytochrom-P450-Isoenzyme) die von außen eindringende Schadsubstanzen und Toxine bereits vor ihrem Eindringen in das Unterhautgewebe neutralisieren und mit Hilfe der Sekretionsdrüsen abscheiden können. Diese Schutzenzyme werden mit Hilfe verschiedener Cofaktoren wie dem Biotin aus der orthomolekularen Nährstoffkette gebildet. Eine Blockade dieser mesenchymalen zellulären Reinigungsabläufe kann zu verschiedenen Hautleiden wie der Psoriasis, Urtikaria, Neurodermitis, Akne vulgaris u.a. führen.

Aufbau und Funktionen der Haut
Mit einer Gesamtfläche von zwei Quadratmetern und mehr als zehn Kilogramm Gewicht schützt die Haut gegen Hitze und Kälte, Gifte und Strahlung, Mikroorganismen und Verunreinigungen. Sie reguliert die Körpertemperatur und steuert gemeinsam mit den Nieren den Wasser- und Elektrolythaushalt des Körpers. Bei einer Unterversorgung mit Nährstoffen wie Biotin kann sie diese lebenswichtigen Funktionen nicht aufrechterhalten.

Funktionen der Haut

  • Passiver und aktiver Schutz gegen schädigende Außeneinflüsse (Barrierefunktion)
  • Ausleitung von Schlacke- und Giftstoffen über die Schweißdrüsen
  • Schutz vor dem Verlust von Körperflüssigkeit
  • Regelung des Wärmehaushaltes
  • Beteiligung an der Kreislaufregulation
  • Talgsekretion
  • Sinnesfunktion durch Temperatur- und Berührungssensoren
  • Atmungsorgan
  • Ausdrucksorgan für psychische Vorgänge

Obwohl sie nur wenige Millimeter dick ist, setzt sich die Haut aus einem sehr komplexen System von verschiedenen hochspezialisierten Zellen und Nervenbahnen, Blutgefäßen und Gerüststoffen, Drüsen und Sensoren zusammen.

Biotin in der Hauttherapie
Viele Funktionsstörungen und Krankheiten der Haut können mit Hilfe einer Biotinanwendung basistherapeutisch erfolgreich behandelt werden. Durch die Einnahme von Biotin werden die körpereigenen Heil- und Erneuerungsprozesse der Hautzellen stimuliert und auf eine natürliche Weise die notwendigen Regenerationsabläufe eingeleitet. Ein verbessertes Biotinangebot hat sich neben dem eigentlichen Hautaufbau auch bei folgenden chronischen Hautleiden bewährt:

  • Neurodermitis
  • Urtikaria
  • Psoriasis
  • chronische Ekzeme
  • allergische Hautreaktionen
  • Wundheilungsstörungen
  • schuppige Haut mit gestörter Talgproduktion

4. Anwendung bei Haarproblemen
Haarwuchsstörungen durch Biotinmangel
Die Behandlung von Haarerkrankungen kommt in der Praxis immer häufiger vor. Die Haarqualität kann dabei gleichzeitig auch Rückschlüsse auf die Gesamtversorgung des Körpers mit Nährstoffen zulassen. Haare reagieren empfindlich, und bereits geringe Veränderungen der Biotin-Gesamtversorgung können zu hartnäckigen Kopfhautbeschwerden führen. Im Einzelnen kann es sich dabei um Haarwuchsstörungen, dünnes, brüchiges Haar oder verschiedene Formen des Haarausfalls handeln.

Bei vielen Patienten löst eine anhaltende Kopfhautentzündung oder Haarernährungsstörung und der damit verbundene Haarausfall beinahe panikartige Zustände aus. Bei jeder Form von Haarausfall bleibt das vorrangige therapeutische Ziel die Substitution wachstumsrelevanter Haarnährstoffe. Denn nur eine ausreichend- und schnell wirksame Grundversorgung der Haarwurzeln ist in der Lage, das Ausfallen der Haare zu stoppen und ein Neuwachstum anzuregen. Am wirksamsten ist hier die Substitution des Haarvitamins Biotin, das zu den wichtigsten Haarwirksubstanzen zählt.

Aufbau und Struktur der Haare
Das Haar ist ein gewachsener Anhangsteil der Haut und besteht aus dem hornartigen Skleroprotein Keratin (Gerüsteiweiß – Keras = Horn). Der chemische Aufbau des Keratins besteht neben seinem eigenen Protein aus 20% Stickstoff und einem Schwefelgehalt von 5%. Keratine sind extrem widerstandsfähig gegen Laugen, Säuren und eiweißspaltende Wirkstoffe. Die Haare können also in erster Linie von innen her geschädigt werden und können deshalb auch nur über ihre inneren Versorgungsgefäße am effektivsten und wirkungsvollsten therapiert werden.

In den Haarfollikeln sind alle Keimzellen enthalten, die für das Haarwachstum und die Keratinbildung notwendig sind. In die Follikel münden Talgdrüsen, deren Sekrete das Haar leicht fetten und geschmeidig halten. Nur in diesen nach außen hin nicht sichtbaren Produktionsstätten der Haare wird ihr Wachstum, ihre Belastbarkeit und ihre Lebensdauer gesteuert. Über Fehlfunktionen im Bereich der Haarwurzeln entstehen letztendlich auch die einzelnen Erkrankungsmerkmale.

Wachstum und Lebensdauer der Haare

  • Die Anzahl der Haarfollikel, in denen sich Haare bilden können, liegt auf die gesamte Hautfläche des menschlichen Körpers bezogen, bei etwa fünf Millionen. Circa eine Million Follikel verteilen sich davon allein auf die Kopfhaut, d.h. annähernd 1000/cm3. Die Zahl wachstumsfähiger Haarfollikel ist bei der Geburt des Menschen bereits festgelegt. Neue Follikel werden im Verlauf des Lebens normalerweise nicht mehr gebildet.
  • Die Anzahl der Kopfhaare beträgt zwischen 80.000 und 150.000, wobei es erhebliche Abweichungen nach oben und unten gibt, denn Menschen mit blondem Haar besitzen zum Beispiel mehr Haare (140.000) als Rothaarige und Brünette (85.000).
  • Fast 80% aller Kopfhaare befinden sich in einer Wachstumsphase (Anagenphase) und 20% in der Ruhephase (Telogenphase), die etwa drei bis vier Monate andauert und in der die entsprechenden Haarfollikel Mineralstoffe, Vitamine und Hormone deponieren, um für die anschließende Wachstumsphase versorgt zu sein.
  • Im Durchschnitt wächst das Haar pro Tag 0,1 bis 0,35 mm, also etwa einen Zentimeter im Monat. Das Kopfhaar hat eine Lebensdauer von drei bis sechs Jahren und kann in diesem Zeitraum eine Länge von fast 72 cm erreichen bevor es am physiologischen Ende seines Lebenszyklus ausfällt. Augenbrauen und Wimpern dagegen haben eine Lebensdauer von 100 bis 150 Tagen. Dieser biologisch gesteuerte Wachstumsrhythmus bedingt den physiologisch normalen Haarausfall von 30 bis 200 Haaren in 24 Stunden.

Trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Haarerkrankungen kann die eigentliche Haarwachstumsstörung sowie der Ausfall der Haare fast immer auf einen Nährstoffmangel der Haarwurzeln und hier insbesondere auf ein Defizit des Haarvitamins Biotin zurückgeführt werden. Diese Unterversorgung der einzelnen Haare bedingt ihr zu frühes Absterben und verhindert eine regelmäßige und anhaltende Haarneubildung.

Auf Grund dessen ist es sehr wichtig, den erkrankten Haaren auf einem effektiven und schnellen Weg Biotin (z.B. BIOTIN Impuls ® 5 mg) in ausreichender Menge zuzuführen. Gerade diese Form der Substitution ermöglicht dem Körper wegen der optimalen biologischen Verwertbarkeit eine schnelle Aufnahme und Verstoffwechselung dieses Nährstoffs. Für die Therapie bei Haarernährungsstörungen und Haarausfall ist Biotin ein Schwerpunktvitamin.

5. Anwendung bei Problemen an Finger- und Fußnägeln
Brüchigkeit der Finger- und Fußnägel durch Biotinmangel
Wie bei der Versorgung der Haare, so ist auch für den gesunden Aufbau der Nagelsubstanz eine ausreichend hohe Menge an Biotin notwendig.

Ist das Angebot dieses wachstumsspezifischen Nährstoffes für die Nägel zu gering, können sie schnell ihre Festigkeit und ihr gesundes Aussehen verlieren. Sie beginnen rissig und brüchig zu werden und wachsen nur langsam in verminderter Qualität nach. Nicht selten nisten sich auf dieser negativen Grundlage Bakterien und Pilze in die minderwertige Nagelsubstanz ein und verursachen dort zusätzliche Beschwerden. Medikamente, die ausschließlich von außen auf den Nagel aufgetragen werden, sind dabei nicht in der Lage, ihr gesundes Wachstum dauerhaft zu verbessern. Die möglichst langfristige Einnahme von Biotin kann bereits im Vorfeld eine verminderte Nagelqualität verhindern und eine bestehende Biotin-Unterversorgung ausgleichen.

6. Unbedenkliche Anwendung
Da Biotin ein natürlicher Nährstoff ist, wird es vom Körper sehr gut vertragen. Für den Menschen sind keine Symptome einer Biotinüberdosierung beschrieben. Selbst bei Dosierungen bis zu 40 mg täglich sind beim Menschen keine toxischen Effekte oder unerwünschten Nebenwirkungen nach der Einnahme von Biotin aufgetreten.

Alle bisherigen Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass der Körper Überschussmengen, die für seine Zellfunktionen nicht mehr benötigt werden, über den Harn und den Stuhl ausscheidet.

7. Zusammenfassung und Praxisempfehlung
Wichtige Biotin-Mangelsymptome

  • Haarwuchsstörungen, Haarausfall
  • verminderter Nagelwuchs, schlechte Aufbaustruktur der Nagelsubstanz, Nagelbrüchigkeit
  • Hautfunktionsstörungen (Dermatitis)
  • Muskelschmerzen
  • Missempfindungen an Händen und Füßen (Parästhesien)
  • Depressionen, Lethargie
  • Appetitlosigkeit, Anorexie (Magersucht)
  • Glossitis (Entzündung der Zunge)

Die optimale Versorgung mit hochdosiertem Biotin
Eine ausreichend hoch dosierte Substitution von natürlichem Biotin erscheint aus den vorstehend dargestellten Zusammenhängen heraus gegenwärtig unerlässlich. Allein vor dem Hintergrund einer zunehmenden Schadstoffexposition wird eine zusätzliche Einnahme von wichtigen Nährstoffen wie Biotin immer notwendiger. Denn viele Umweltschadstoffe der modernen Industriegesellschaft wie Schwermetalltoxine, Nahrungsmittelzusätze, Abgase oder andere toxische Elemente wirken sich schwächend und belastend auf das zelluläre Regelsystem des Körpers aus. Empfohlen werden kann für die Dauermedikation insbesondere das qualitativ hochwertige Arzneimittel BIOTIN Impuls 5 mg. Es enthält pro Tablette 5 mg reines, hochdosiertes Biotin (Vitamin H), mit einer hohen Bioverfügbarkeit für den Körper. Es kann für die Prophylaxe und die Therapie eingesetzt werden. Anwendung und Dosierung: Täglich eine Tablette (morgens oder abends) zu den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.

HP Karl-Heinz Rudat, Bgm. J. Kirschnerstr. 19, 94496 Ortenburg

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